Teneriffa - Persönlichkeiten Alexander von Humboldt
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Alexander von Humboldt war ebenfalls Mitbegründer der Geographie gesehen als empirische
Wissenschaft.
Mit seinem Werk „Kosmos“ über die wissenschaftliche Welterforschung, erlangte Alexander
von Humboldt über seinen Tod hinaus Berühmtheit. Bereits damals tauschte er sich mit vielen
internationalen Spezialisten aus, und vollendete sein wissenschaftliches Gesamtwerk nach über 20
Jahren.
Alexander von Humboldt unternahm im Laufe seines Lebens einige Forschungsreisen durch
Lateinamerika, den Vereinigten Staaten und Zentralasiens. In der Physik, der Geologie, der
Vulkanologie, der Botanik und Astronomie betrieb er Feldforschung.
Ebenfalls war er verschiedenen Akademien zugehörig. Zu den Akademien gehörten:
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Leopoldinische – karolinische Akademie der Naturforschung
Preußische Akademie der Wissenschaften
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Akademie gemeinnütziger Wissenschaften
Leider verbrachte Alexander von Humboldt nur 5 Tage auf der Insel Teneriffa. Dennoch verdankt die
Insel Teneriffa ihm sehr viel. Bekannt ist, dass er von dem Ort Tacoronte von Teneriffa mit einem
Maultier zunächst nach La Orotava und weiter zum Hafen nach Puerto de La Cruz geritten ist. Der
Anblick des Orotavatals soll ihn dermaßen beeindruckt haben, dass er auf seine Knie sank und er
seinen viel zitierten Ausspruch von sich gab.
“Wenn man ins Tal von Tacoronte hinabkommt, betritt man das herrliche Land, von dem die
Reisenden aller Nationen mit Begeisterung sprechen. Ich habe im heißen Erdgürtel Landschaften
gesehen, wo die Natur großartiger ist, reicher in der Entwicklung organischer Formen; aber nachdem
ich die Ufer des Orinoko, die Kordilleren von Peru und die schönen Täler von Mexiko durchwandert,
muß ich gestehen, nirgends ein so mannigfaltiges, so anziehendes, durch die Verteilung von Grün
und Felsmassen so harmonisches Gemälde vor mir gehabt zu haben.
Das Meeresufer schmücken Dattelpalmen und Kokosnussbäume; weiter oben stechen
Bananengebüsche von Drachenbäumen ab, deren Stamm man ganz richtig mit einem Schlangenleib
vergleicht. Die Abhänge sind mit Reben bepflanzt, die sich um sehr hohe Spaliere ranken. Mit Blüten
bedeckte Orangenbäume und Zypressen umgeben Kapellen, welche die Andacht auf freistehenden
Hügeln errichtet hat. Überall sind die Grundstücke durch Hecken von Agave und Kaktus eingefriedet.
Unzählige kryptogamische Gewächse, zumal Farne, bekleiden die Mauern, die von kleinen klaren
Wasserquellen feucht erhalten werden . Im Winter, während der Vulkan mit Eis und Schnee bedeckt
ist, genießt man in diesem Landstrich eines ewigen Frühlings [...]. Sommers, wenn der Tag sich neigt,
bringt der Seewind angenehme Kühlung.”
Dieses hielt die Persönlichkeit Alexander von Humboldt im Jahre 1799 schriftlich über das Orotavatal
von der Insel Teneriffa fest.
Zur Erinnerung an Alexander von Humboldt wurde dort ein Restaurant bzw. ein Café nach ihm
genannt, das „Humboldtcafé“. Dies wurde von der Inselregierung Teneriffa neu gestaltet und läßt
sowohl die Einheimischen wie auch die Ferienhaus-Gäste hier den berühmten „Humboldtblick“ über
das Orotavatal genießen.
Alexander von Humboldt bestieg den Teide vom Meer bis zur Gipfelhöhe und studierte auf kleinstem
Raum die unterschiedlichen Stufen der Vegetation. Alexander von Humboldt bestimmte die Gesetze
der Geobotanik und bescherte der Pflanzengeographie eine neue Wissenschaft. Diese Wanderung
dauerte für ihn ca. 21 Stunden. Bei seiner Wanderung durch das Orotavatal bis zum Gipfel des
Teide lernte er Einheimische der Insel Teneriffa kennen, die das Eis vom Pico de Teide runter in die
Ortschaften zum Meer brachten, um dort das Eis zu verkaufen.
Ebenfalls schrieb er beim Anblick des Teides noch folgendes nieder :
„Wenn sein seit Jahrhunderten halb erloschener Krater Feuergarben auswürfe, wie der Stromboli der
Äolischen Inseln, so würde der Pik von Teneriffa dem Schiffer in einem Umkreis von mehr als 1.170
Km als Leuchtturm dienen“.

